Ein Text aus der Festschrift zum 50' jährigen Bestehen

Im "umfangreichen Archiv unseres Stadtteiles, befinden sich Urkunden, die das. Feuerlöschwesen betreffen, bereits aus dem Jahre 1777.

Der Verein Freiwillige Feuerwehr wurde in den ersten Jahren nach dem zweiten Weltkrieg gegründet. Leider sind uns nicht alle Unterlagen aus der Gründungszeit erhalten geblieben.

Bis zur Gründung der freiwilligen Feuerwehr bestand in Trais-Horloff eine Pflichtfeuerwehr, die, bedingt durch den Kohleabbau in unserer Gemarkung, schon früher vielfältige Aufgaben zu bewältigen hatte. Die Chronik berichtet auch über größere Brandeinsätze.

Aus den Reihen der Pflichtfeuerwehr fanden sich einige Männer, die in der Zeit der Neugründung von Vereinen und Verbänden auch die Freiwillige Feuerwehr Trais-Horloff ins Leben riefen. Nachforschungen ergaben, dass der erste Vorstand aus folgenden Personen bestand:

  • Karl Schmidt, Vorsitzender und Ortsbrandmeister
  • Hans Hensel, Stellvertreter
  • Friedrich Schleßmann
  • Alfred Schmolke
  • Wenzel Platzer
  • Fritz Scholz


Dieser Vorstand beriet die erste Satzung des Vereins, welche am 13. Okt. 1949 nach Genehmigung durch den Gemeinderat in Kraft trat.

Der Vorstand setzte einen Monatsbeitrag von 0,30 DM (ca. 0,15 €) fest, der ab August 1949 erhoben wurde.

Beitragsaufzeichnungen zufolge gehörten 1949 insgesamt 44 Mitglieder zur Freiwilligen Feuerwehr, davon 19 in der Einsatzabteilung.

Im Jahre 1951 übernahm Kamerad Hans Hensel den Vorsitz des Vereins, nachdem der damalige Ortsbrandmeister Karl Schmidt umsiedelte. Die Kassenlage wurde damals durch Theaterspiel und das Durchführen anderer Veranstaltungen aufgebessert. Aus der Vereinskasse wurden die ersten Uniformgegenstände gekauft, gefärbte Steg -ware (StEG = Staatlichen Erfassungs-Gesellschaft für öffentliches Gut; Artikel, die ursprünglich für die Ausrüstung amerikanischer Truppen bestimmt waren).

Laut Protokoll der Generalversammlung vom 22.3.1952 wählte der Verein seinen Vorstand auf weitere 4 Jahre und bestätigte Hans Hensel als Ortsbrandmeister.

Dieser Vorstand blieb in seiner personellen Besetzung mit Ausnahme einiger Änderungen bis 1962 im Amt.

In der Generalversammlung am 18.5.1963 wurde ein Vorstand gewählt, der vorwiegend aus aktiven Mitgliedern bestand.

Kamerad Hans Hensel wurde als Ortsbrandmeister weiter bestätigt und bekleidete diese Position bis 28.1.1965.

Der 1963 zum Vorsitzenden gewählte Karlheinz Weber wurde 1965 Ortsbrandmeister.

Die Traiser Feuerwehr im Auf- und Umbruch
Eine kurze Chronik seit Mitte der sechziger Jahre

"Liebe Feuerwehrkameraden, unsere Generalversammlung am 9.1.65 hat für den Dienstbetrieb unserer Feuerwehr vollkommen - neue Voraussetzungen geschaffen." Dies sind die einleitenden Worte Karlheinz Webers anlässlich seines ersten theoretischen Unterrichts nach seiner Wahl zum Ortsbrandmeister in der Nachfolge Hans Hensels. Junge Männer nämlich, die schon länger bei der Feuerwehr aktiv waren, haben in dieser Generalversammlung die Leitung des Brandschutzes in Trais-Horloff übernommen. Jürgen Schmidt war schon seit einem Jahr stellvertretender Ortsbrandmeister, Karl-Heinz Hublitz schließlich wurde in dieser Sitzung zum Gruppenführer bestimmt. Damit wurde die Voraussetzung für eine personelle Kontinuität geschaffen, die der Feuerwehr über drei Jahrzehnte hinweg einen dauerhaften Aufschwung für den Brandschutz, das Vereinsleben und zum Nutzen der Dorfgemeinschaft insgesamt bescherte.

Der frische Schwung zeigte sich zum einen in der Tatsache, dass neue Geräte angeschafft wurden. So wurden der Wehr 1963 zuerst eine Feuerleiter und ein Jahr später ein Tragkraftspitzenanhänger zur Verfügung gestellt, der mit einem Traktor gezogen werden konnte. Vorher musste die Motorspritze von den Feuerwehrmännern getragen werden. Zum anderen dokumentierte die Traiser Feuerwehr ihre Revitalisierung, indem sie sich der Herausforderung einer Großübung des damaligen Unterkreises Hungen am 26. Sept. 1965 stellte. An dem Brandobjekt "Weißes Haus" (Mehrfamilienwohngebäude) im Traiser "Oberdorf“ wurde das Können der Traiser wie der anderen Wehren einer großen, Zuschauermenge unter Beweis gestellt.

Eine weitere Großübung wurde bei der "Utpher Mühle" veranstaltet. Der interne Übungsbetrieb wurde intensiviert, das Arbeitsprogramm zielgerichtet entwickelt, die überörtliche Zusammenarbeit besser koordiniert und das innerörtliche Engagement deutlich gesteigert. Die Feuerwehr wurde zu einem unübersehbar- und unübergehbaren Faktor für das Dorfleben und neuerdings bei Leistungswettkämpfen auch darüber hinaus.

Eine erste wirkliche, Bewährungsprobe hatte die Wehr am 4.2.1967 durch den Brand im "Neufundland" zu bestehen.

Heute hat es den Anschein, dass erst diese Beinahe-Katastrophe - wie dies leider zu häufig der Fall ist - zur besseren Einsicht führte, was die erforderliche Ausrüstung der Wehr für einen angemessenen Brandschutz im Ort ausmacht. Aber auch allgemeine Veränderungen, wie die zunehmende Motorisierung, die Verwendung neuer Baustoffe (auch Kunststoffe), die Umstellung der Heizmaterialien von festen Brennstoffen auf Öl und Gas, machten eine Modernisierung der Gerätschaften unentbehrlich. In der Generalversammlung 1967 kündigte der Bürgermeister der damals noch selbständigen Gemeinde Trais-Horloff, Wilhelm Schneider, eine Ausrüstungsprogramm in Höhe von 20 000 DM an. Für das zur Brandbekämpfung in dem Straßendorf Trais nötige Schlauchmaterial wurde in Eigenleistung ein fahrbarer Schlauchhaspelwagen konstruiert, der 400 m B-Schlauch aufnehmen konnte.1968 wurde die neue Motorspritze (TS 8/8 des Fabrikates Metz) in den Dienst gestellt.

Während einer Dienstversammlung der Ortsbrandmeister 1968 wurde mittels eines Bierdeckels von Ortsbrandmeister Weber und Bürgermeister Schneider der Antrag gestellt, dass die Traiser Wehr aus einer Landesbeschaffungsaktion ein Tragkraftspitzenfahrzeug erhalten sollte. Am 12.5.1969 konnte das Fahrzeug (auf der Basis eines Ford Transits) im Werk in Empfang genommen werden. Die Gemeinde beteiligte sich mit 1.700 DM.

Die Feuerwehr verjüngte sich weiter. Dies ist das Resultat der Vorstandswahlen des Vereins 1967:

  • 1. Vorsitzender: Karlheinz Weber
  • 2. Vorsitzender: Kurt Nagel
  • Schriftführer: Heinrich Schmolke
  • Kassenwart: Gerd Kraft
  • Gerätewart: Wolfgang Weber
  • Kassierer: Adolf Schneider
  • Passivenvertreter: Heinrich Raab


Mehr noch aber muss an dieser Stelle die Gründung der Jugendfeuerwehr für damals 12- bis 17jährige Jungs erwähnt werden, die im Mai 1966 erfolgte und eine Vorreiterrolle der Traiser bewies, denn es war erst die vierte Jugendwehr im gesamten Kreis Gießen. Bis heute stellt sie ein entscheidendes Standbein der Nachwuchsförderung und Feuerwehrattraktivität dar. Am Anfang waren es 15 Jungfeuerwehrleute im Alter von 12 bis 15 Jahren, die sich in blaue Kombis stecken und durch die mitreißende Betreuung von Karlheinz Weber für die Feuerwehrsache begeistern ließen. Schon im September1968errang die erste Gruppe in Laubach die Leistungsspange der Jfw. In der Jugendherberge waren dabei: Werner Raab, Heinz Schneeweis, Karlheinz Rusche, Erich Schießmann, Volker Böhm, Rainer Schweitzer, Waldemar Weil, Hans und Helmut Komma. Damit standen zwei Felder im Vordergrund: neben der technischen Feuerwehrausbildung die Jugendarbeit im Sinne eines sinnvollen Freizeitangebots. Im Wettbewerb um die Gunst der Jugendlichen konnte die Jugendfeuerwehr sich immer gut in Szene setzen, wurden doch in den ersten 25 Jahren 110 Traiser Jugendliche ausgebildet. Heute stammen Weit über 90 % der Mitglieder der Einsatzabteilung aus den Reihen der Jugendfeuerwehr.

1969 wurde nach eigenem Urteil des Vorsitzenden als das bis dahin erfolgreichste Jahr tituliert. Die Bannerweihe anlässlich des ersten Traiser Seefestes unterstrich das gestiegene Selbstbewusstsein des Vereins. Gleichzeitig jedoch warf die zum

1.1.1971 bevorstehende Eingemeindung Trais-Horloffs nach Hungen ihre Schatten voraus, wurde doch aufgrund missverständlicher Formulierungen im Grenzänderungsvertrag die Selbständigkeit der örtlichen Feuerwehr in Frage gestellt. Für die Absicht, eine "Freiwillige Feuerwehr Stadt Hungen, Zug Trais-Horloff zu begründen wollte nach Bekannt werden solcher Details niemand mehr verantwortlich sein. Sowohl der seinerzeitige Bürgermeister Weber als auch Stadtbrandinspektor

Frank wiesen jegliche Beteiligung an diesem Vorhaben zurück.

Wie dem auch sei, das Ergebnis ist bekannt: die Freiwillige Feuerwehr in Trais blieb dank des Einsatzes des Vorstandes und der Traiser Repräsentanten selbständig und ist es bis zum heutigen Tag.

Vielleicht hat das daraus resultierende schlechte Gewissen in der Stadt Hungen dazu beigetragen, ein weiteres entscheidendes Vorhaben für die Feuerwehr beschleunigt in die Tat umzusetzen.

Ende Oktober 1971 wurde das neue Gerätehaus der . Feuerwehr im Hof der alten Bürgermeisterei seiner Bestimmung übergeben. Auch die Leiter, die zwischendurch in der Scheune Ewald Bleys stationiert war, konnte nunmehr mit den anderen Geräten im "Spritzenhaus" untergebracht werden. 1977 wurde die alte Motorspritze aus dem Jahre 1952 durch eine TS 8/8, ebenfalls des Fabrikates Metz, ersetzt, im Mai 1978 ein günstig erworbener und in Eigenhilfe umgebauter VW-Bus in den Dienst gestellt. Seit 1979 besitzt die Feuerwehr in dem Gebäude, das früher der Gefriergemeinschaft gehörte, für die Einsatzabteilung und die Jugendfeuerwehr einen Schulungsraum mit Abstellmöglichkeiten, der in Eigenhilfe um- und ausgebaut wurde.

Zuvor hatte der Wind des gesellschaftlichen Aufbruchs in der Republik auch vor der Traiser Feuerwehr nicht halt gemacht. Damit soll weniger die Hilfsfeuerwehr gemeint sein, die mit den neuen Brandschutzhilfeleistungsgesetz 1971 wiedereingeführt wurde und der Freiwilligen Wehr eine ganze Reihe neuer Mitglieder bescherte. Vielmehr zeigten sich die Ansätze eines antiautoritären Umganges untereinander nicht nur bei den Übungsritualen, die allmählich weniger soldatisch ausgerichtet; sondern auch bei den Uniformen, die ziviler und mit neuen Dienstgradabzeichen gestaltet wurden. Der Ortsbrandmeister selbst bedauerte den längeren Verzicht auf Beförderungen in der Wehr, kommentierte jedoch anlässlich der Generalversammlung am 30.12.1971 diesen deutenden Einschnitt mit den Worten:

Die Zeit, in welcher wir ohne Dienstränge waren, hat mir aber gezeigt, dass es auf Lametta und Ärmelstreifen gar nicht ankommt, sondern auf, Können und Anerkennung einerseits und andererseits auf Kameradschaft."

Die Pflege der Kameradschaft in der Feuerwehr wurde allmählich erweitert und mit neuen, attraktiven Ideen forciert. Die Kameradschaftsabende wurden ,des Öfteren mit einem Programm versehen. Tagesausflüge wurden von mehrtägigen Besuchsreisen auch ins Ausland (vor allem nach Österreich) abgelöst.

Geselliges Beisammensein wurde gepflegt, ob es nun ein Spießbratenessen im Garten- Kurt Nagels mit Gerhard Hensel als Koch (wie später noch so oft) war oder ein Grillen im Schnee mitten im Winter in der Nähe der Niddaquelle im hohen Vogelsberg. Die Einsatzabteilung flog dann auch einmal jährlich zu einem Zeltlager in der näheren Umgebung aus. Der Brandschutz zu Hause war dennoch zumindest durch die Altersabteilung der Wehr sichergestellt, die in den 70er Jahren mit noch unverbindlicherem Charakter ins Leben gerufen wurde und seit 1983 unter der Leitung von Erhard Jänchen fest etabliert ist.


1972 feierte die Traiser Feuerwehr ihr 25jähriges Jubiläum, zwei Jahre zu früher, was auf irrtümlichen Deutungen der noch vorhandenen Dokumente der Hilfsfeuerwehr aus der Nachkriegszeit beruhte -, aber dennoch in einem würdigen Rahmen mit großem Festzug und Festkommers während des örtlichen Seefests Anfang August. Besonders geehrt wurden die Gründer der Feuerwehr sowie die beiden ersten Ortsbrandmeister nach 1945, Karl Schmidt und Hans Hensel, die zu Ehrenvorsitzenden ernannt wurden.


Die Aufgabengebiete der Feuerwehr wurden im Laufe der Zeit wie selbst verständlich erweitert. Zur Brandbekämpfung als ursprünglicher Aufgabe traten noch das Retten von Menschen und Tieren, die Bergungen bei Unfällen und das Schützen vor Gefahren, so auch in puncto Umweltschutz.

Alleine in Trais-Horloff musste die Feuerwehr mit vier unterschiedlichen Brandkategorien rechnen: Es gibt Industriebetriebe, Wohngebäude, landwirtschaftliche Hofreiten und ein großflächiges Wochenendgebiet. Entsprechend änderte sich die Organisation der Feuerwehr mit der Aufteilung in Einsatzabteilungen und den Verein. Die Ausbildung des einzelnen Feuerwehrmannes wurde anspruchsvoller und umfassender. In verstärktem Maße wurde und wird technisches Know how verlangt, um den Unterschiedlichen Anforderungen, z.B. bei Bränden, Hochwasser oder technischen Hilfeleistungen, gerecht werden zu können. Für die Traiser Feuerwehr wurde der Einheitsfeuerwehrmann Ausbildungsziel der beginnenden 80er Jahre. 1988 bestand die Einsatzabteilung aus 26 Männern und 6 Frauen. 18 von ihnen hatten den Grundlehrgang besucht, 11den Maschinisten, 8 den Atemschutz-, 8 den Funkunterweisungs- und 5 den Truppführerlehrgang. Bemerkenswert ist, dass all dies in der Freizeit, insbesondere am Wochenende geleistet werden muss. Eine Spezialisierungsmöglichkeit bot die langfristige Verpflichtung zum erweiterten Katastrophenschutz mit Freistellung vom Wehrdienst, was auch in der Traiser Wehr genutzt wurde. Die Feuerwehr - und damit die Allgemeinheit - profitiert davon durch hochqualifizierte und engagierte Mitglieder der Einsatzabteilung, die beispielsweise entweder als Wehrführer - seit 1993 Peter Schindler - oder als Vereinsvorsitzender - seit 1998 Haico Walter - Verantwortung für Wehr und Verein tragen.


Die Ausrüstung der Wehr wurde immer auf dem laufenden gehalten, sie bestand 1982 aus zwei Fahrzeugen, zwei Tragkraftspritzen, einem AL 12, einem Schlauchwagenanhänger, vier Atemschutzgeräten und dem nötigen Schlauchmaterial. Immer Ieistete die Feuerwehr beträchtliche Eigenhilfe sowohl in Form von Arbeitsstunden als auch durch Geldmittel aus den Vereinseinnahmen. Aß diese Einnahmen erzielt werden konnten, hing mit der ansteigenden Mitgliederzahl, der Beteiligung, bei innerörtlichen Veranstaltungen der drei Ortsvereine (MaskenbaII, der 1991 wegen des Golfkrieges ausfiel (!), Fastnachtsveranstaltungen mit Programm, Kindermaskenball, Weihnachtsfeier, Kirmes und Seefest va.) und der im 1980 gestarteten Volkswanderbewegung zusammen, an der sich seit Herbst 1978 die Abteilung Feuerwehr „Die Riedspatzen“, ab 1982 so genannt, beteiligen. Die jährlich veranstalteten Volkswanderungen in Trais-Horloff erweisen sich nach wie vor als Publikumsrenner.

1995 konnte nicht zuletzt mit einem ordentlichen Eigenbeitrag ein neues Fahrzeug angeschafft werden, ein sogenanntes TSF- Wasser. Damit, einem 1992 gefertigten Mehrzweckanhänger, einen neuen VW-Bus 1990, einem Schaumgerät (1989), dem Ausbau des Gerätehauses und den anderen erforderlichen Geräten garantiert die Traiser Feuerwehr zusammen mit dem qualifizierten Ausbildungsstand der Einsatzabteilungen den Brandschutz im Ort.

Aß die Traiser Feuerwehr am Ende der neunziger Jahre als modern und leistungsfähig, als kameradschaftlich und geschlossen, als fortschrittlich und tatkräftig dasteht, ist in erster Linie das Verdienst von Karlheinz Weber, der sich wie kein Zweiter über 30 Jahre in der Führung um die Feuerwehr verdient gemacht hat. Ob es gelingt, diese große Lücke zu schließen, die er durch einen viel zu frühen und plötzlichen Tod am 24.8.1997 hinterlassen hat, muss die Zukunft erweisen. Die Voraussetzungen dafür sind personell, ausrüstungstechnisch und organisatorisch gegeben. Die Feuerwehr ist bestens gerüstet für ihre vielfältigen Aufgaben und eine stabile Kraft im Vereinsleben des Dorfes. Die nächsten 50 Jahre sollten also mit der Erinnerung an Karlheinz, seine Persönlichkeit, seinen Einsatz und seine Leistung, zuversichtlich begonnen werden können.

 

Im Jahre 1999 war es nun soweit, wir feierten unser 50' jährigen Bestehen. Mit der Kranzniederlegung und Gottesdienst am Samstag den 15.08. und einer Discoparty - ja so nannte man das - mit Liveband, Den Festkommers am Samstag 21.08. mit Großem Zapfenstreich und dem Festumzug und Bühnenspiel am Sonntag. Am Montag wurde es zünftig, mit einem Frühschoppen bis zum Festausklang. Dies alles konnte man in unserer Festschrift nachlesen.

Der Vorstand im Jubiläumsjahr:

  • 1. Vorsitzender: Heiko Walter
  • 2. Vorsitzender und Wehrführer: Peter Schindler
  • Schriftführer: Rainer Haaf
  • Kassenwart: Uwe Kunert
  • Vertreter Passiven: Kurt Nagel
  • Vertreter der Aktiven: Jochen Schmidt
  • Vertreter der Altenwehr: Ehrhardt Jänchen
  • Vereinswart: Wilfried Beppler

 

  • Stelv. Wehrführer: Karsten Kulbe
  • Gruppenführer: Claus Raab
  • Gerätewart: Waldemar Weil
  • Jugend-FW Wart: Torsten Hilscher
  • Stelf. Jugend-FW Wart: Martina Rühl